Pressemitteilung des StuRa zu studentischen Verbindungen

Pressemitteilung Verbindungsreader „Ausgefuxt“

Die Referate Referat Wissen, Handeln und Aktiv teilnehmen (WHAT) und Politische
Bildung des Studentenrates (StuRa) der TU Dresden haben im Januar zwei Broschüren
zur Kritik an studentischen Verbindungen in Dresden herausgegeben. Unter dem Titel
„Ausgefuxt – Kritik an studentischen Verbindungen“ werden die Entstehungsgeschichte
des Verbindungswesens beschrieben, die in Dresden ansässigen Verbindungen vorgestellt
und Überschneidungen zur sogenannten Neuen Rechten aufgezeigt.
Damit möchte der StuRa auf die Entwicklungen der letzten Jahre reagieren, in denen
immer wieder korporierte Studierende in rechten und rechtsextremen Kreisen aufgefallen
sind – beispielsweise als Redner:innen bei Pegida, Mitglieder in der AfD oder als
Aktivist:innen der rechtsextremen Identitären Bewegung. Außerdem widersprechen antiemanzipatorische
Haltungen und elitäres Denken studentischer Verbindungen den Wertvorstellungen
des StuRa.

Die Broschüren richten sich an Personen, die sich ohne Vorwissen in dieses Thema einlesen
möchten. Dies entspricht dem Selbstverständnis des Referats WHAT, welches damit
Studierende und andere Interessierte über gesellschaftliche und politische Themen informieren
und politisieren möchte. So wird im ersten Teil ein grober Abriss über die
Geschichte studentischer Verbindungen gegeben, deren Situation während des Dritten
Reichs geschildert und auf die Beziehungen von Verbindungen zur Neuen Rechten eingegangen.
Der zweite Teil der Broschüre stellt die in Dresden relevanten Verbindungen
vor und zeigt personelle Überschneidungen zu Organisationen der Neuen Rechten wie
Pegida, der AfD oder der Identitären Bewegung auf.

Die Broschüren sind digital unter https://stura.link/ausgefuxt als PDF verfügbar und
können in gedruckter Form für Journalist:innen unter oeffentl@stura.tu-dresden.de kostenfrei
bestellt werden. Bei Fragen steht Ihnen das Referat WHAT unter
rf.what@stura.tudresden.
de gern zur Verfügung.